Archive for the ‘Kinofilme’ Category

Der Kinofilm „Sex and the City 2“

Filmdauer: 146 Minuten

Erscheinungsjahr: 2010

Besetzung: Sarah Jessica Parker (Carrie Preston), Kim Cattrall (Samantha Jones), Cynthia Nixon (Miranda Hobbes), Kristin Davis (Charlotte York Goldenblatt), Chris Noth (John James Preston (Mr. Big)), John Corbett: Aidan Shaw, David Eigenberg: Steve Brady, Evan Handler: Harry Goldenblatt, Jason Lewis: Jerry „Smith“ Jerrod, Lynn Cohen: Magda, Alice Eve: Erin, Max Ryan: Rikard Spirt, Raza Jaffrey: Butler Gaurau, Liza Minnelli: sie selbst, Miley Cyrus: sie selbst, Penélope Cruz: Carmen, Dhaffer L’Abidine: Mahmud, Omid Djalili: Mr. Safir, Tuesday Knight: sie selbst, Sabrina & Liliana Pizzuto: Rose Goldenblatt

Regie: Michael Patrick King

Filmmusik: Aaron Zigman

FSK: 12 J.

Nach der Fernsehserie und dem ersten Teil der stylishen Freundinnen-Saga fragt man sich, was da noch so auf einen zukommen könnte, ob es wirklich noch etwas Neues zu sehen und zu hören gibt und ob den Autoren irgendwelche neuen Ideen gekommen wären. Diese Frage lässt sich mit einem klaren und deutlichen „Ja“ beantworten. Spritzig, witzig, frech und zu keiner Zeit langweilig, auch in den „beziehungsschweren“ Momenten zwischen Carrie und ihrem Mr. Big – das ist das Fazit dieses Kinofilms, der sich zu Recht an der Spitze der Kinocharts befindet und sich nahtlos in die Reihe der meistgesehenen und beliebtesten Kinofilme einreihen wird. Schon zu Beginn des Films, als Carries homosexuelle Freunde in einer Orgie zwischen fantastisch schönem Kitsch mit (schwulem? – ist aber im Grunde genommen auch egal) Männerchor, einer erstklassigen Darbietung mit Gesang und Tanz der noch immer erstaunlich frischen und jugendlich wirkenden Liza Minnelli (ups! kann das wirklich sein, daß sie tatsächlich schon 64 Jahre zählt???), weißen Schwänen auf künstlich angelegten Teichen, einer x-stöckigen Hochzeitstorte (die irgendwie aussieht wie ein Kristall-Luster) und etlichen liebevollen Details mehr, die nahezu „grenzwertig“ sind und gerade deshalb den Reiz ausmachen, kann keinerlei Langeweile aufkommen. Im weiteren Verlauf des Films wird Samantha (hinreißend und glaubhaft dargestellt von Kim Cattrell) von einem Scheich nach Dubai eingeladen. Natürlich nimmt sie ihre 3 Freundinnen Carrie, Charlotte und Miranda auf den Luxus-Trip mit. Abenteuer in der Wüste und in einem traumhaft anmutenden Nobelhotel, im Suk (Bazar), Erfahrungen mit einer fremdländischen und patriarchalischen Mentalität, etc. sind vorprogrammiert. Dazwischen tolle Fashion, Action, witzige und unvermutete Szenen und alles das, was den Film „Sex and the City 2“ zu einem wahren Kinovergnügen macht. Kim Cattrall als Samantha wirkt als mondäne und lebenslustige Frau in den besten (Wechsel)Jahren glaubhaft und macht Frauen in einer ähnlichen Lebenssituation Mut zur authentischen Lebensweise. Sarah Jessica Parker als Carrie zeigt, dass man auch in fortgeschrittenem Lebensalter tolle Mode tragen kann und nie an Stil verliert – so unglaublich gewagt ihr Outfit auch manchmal anmutet. Bei Carrie darf man hoffen, dass man selbst als Frau auch später noch gut aussehen kann und auch in einer Zweier-Beziehung immer genügend „Luft zum Atmen“ und für Selbstverwirklichung hat, ohne in die Mittelmäßigkeit der ausschließlichen Zweisamkeit abzurutschen. Kristin Davis als Miranda verkörpert die Rolle der Hausfrau mit 2 Kleinkindern ebenfalls sehr realistisch. Hin- und hergerissen zwischen Mutterpflichten und allen daraus resultierenden Gefühlen, Eifersucht auf die hübsche, junge Nanny (mit überdimensionaler Oberweite und ohne BH), etc. gibt sie Frauen in einer ähnlichen Lebenslage ihre Message „es ist alles okay, auch wenn es nicht so auf Dich wirkt und Du manchmal Schuldgefühle und Zweifel hast“ realistisch weiter. Cynthia Nixon als Charlotte behält stets einen liebenswerten Überblick und rettet ihre Freundinnen oft sehr mitfühlend aus verfahren anmutenden Lebenskrisen und chaotischen Zuständen. Insgesamt auch ein Film, der zeigt, dass wahre Freundschaften uns im Leben viel Unterstützung bringen und dass niemand darauf verzichten sollte, wahre Freundschaften zu leben, den Freundeskreis zu erweitern und vorbehaltlos zum eigenen Ich zu stehen. Fazit: sehen Sie sich „Sex and the City 2“ im Kino an – Sie werden begeistert sein!

Blutsbrüder teilen alles

Filmdauer: 89 Minuten

Erscheinungsjahr: 2013

Besetzung: Lorenz Willkomm (Alex), Johannes Nussbaum (Ferry), Felix Jancik (Spindelhannes), Benedikt Hösl (Ben), Udo Samel (Chorleiter), Susanne Lothar (Alice Hoffmann), Daniela Nane (Helenka), Bernhard Schir (Gauleiter)

Regie: Wolfram Paulus

Filmmusik: Hannes Michael Schalle, Peter Valentin

FSK: 10 J.

Dieser Kinofilm entführt in das Wien die letzten Tage des 2. Weltkriegs im Jahr 1944. Die beiden „Blutsbrüder“ Alex und Ferry sind gerade einmal 13 Jahre alt geworden und müssen ums Überleben kämpfen, während rund um sie immer wieder Bomben niedergehen und alles in Panik, Chaos und Zerstörung versinkt. Ferrys Eltern bestimmen, daß ihr Sohn zu seinem eigenen Schutz zu Verwandten in die Tschechoslowakei aufs Land fahren soll. Alex folgt ihm heimlich und setzt sich damit erstmals gegen seine eigenen Eltern durch, die ihn lieber bei sich sehen wollen. Am Land angekommen entpuppt sich die vermeintliche Idylle und Ruhe als trügerisch. Vorerst wird Alex in einem Chor aufgenommen und erreicht auch, daß Ferry vom Chorleiter in diesem aufgenommen wird. Die beiden Pubertierenden erleben so manches Abenteuer miteinander. Den Kriegshandlungen sind die beiden Buben zwar zumindest vorerst einigermaßen entkommen, jedoch stoßen sie auch dort auf Gewalt, politische Machtkämpfe und noch dazu macht ihnen die erste aufkeimende Liebe zu schaffen, die sich als eine Art Probe ihrer Freundschaft zu einander erweist. Zudem bekommt Alex auch dort Probleme mit seiner jüdischen Herkunft. Ein Ausflug in eine Welt des Kriegs, wie wir sie so glücklicherweise nicht bzw. nur aus den Nachrichten und Erzählungen der älteren Generation kennen. Was heute für unsere junge Generation oftmals als undenkbar gilt, war damals der Kampf ums nackte Überleben, bei dem es nur Flucht (falls möglich) oder Anpassung oder eben den Tod gab.

Kinofilm-Vorschau

Der Kinofilm The Social Network (“Das soziale Netzwerk”)

Filmdauer: 121 Min.
Erscheinungsjahr: 2010
Besetzung: Jesse Eisenberg (Mark Zuckerberg), Andrew Garfield (Eduardo Saverin), Justin Timberlake (Sean Parker), Armie Hammer (Josh Pence als Körperdouble) (Cameron Winklevoss / Tyler Winklevoss), Rashida Jones (Marylin Delpy), Joseph Mazzello (Dustin Moskovitz), Max Minghella (Divya Narendra), Wallace Langham (Peter Thiel), Brenda Song (Christy Lee), Rooney Mara (Erica Albright), Malese Jow (Alice Cantwell), Douglas Urbanski (Larry Summers), Denise Grayson (Gretchen), Patrick Mapel (Chris Hughes), Dakota Johnson (Leslie Brown), Trevor Wright (Josh Thompson), John Getz (Sy), Emma Fitzpatrick (Sharon)
Regie: Peter und Bobby Farrelly
Filmmusik: Trent Reznor, Atticus Ross
FSK: 12 J.

Dieser Film von Regisseur David Fincher zeigt eindrucksvoll die Geschichte von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (dargestellt von Jesse Eisenberg) und seinen Mitbegründern. Dabei kommt keine Langeweile auf – tolle Filmmusik, schnelle Handlungsabfolge, spannende und emotionale Szenen, etc. Und gleichzeitig werden auch die Schattenseiten aufgezeigt. Als „Genie“ (oder wie auch immer man einen Menschen mit gutem wirtschaftlichem Gespür, Allgemeinbildung und dem nötigen Instinkt und der nötigen Portion Glück für den ganz großen Erfolg bezeichnen mag) lebt es sich ganz oben an der Spitze nicht so leicht, wie manche annehmen mögen. Der Weg dorthin ist von Härten geprägt, auch anderen gegenüber und es ist nicht einfach, Freunde von „Einflüsterern“, Leuten die am Erfolg mitnaschen wollen usw. zu unterscheiden. Da wundert es auch nicht weiter, daß viele trotz finanziellen Erfolgs „dort oben“ ganz einsam sind, und nicht mehr wissen, wem sie vertrauen können und wem nicht. Oftmals erfolgt diese Einsicht dann auch zu spät, wenn schon längst keine wahren Freunde mehr vorhanden sind. „The Social Network“ ist ein Trost gewissermaßen auch für diejenigen, die nicht in die „Verlegenheit“ kommen, so genau überprüfen zu müssen, wer wirkliche Freunde sind und wer nicht und eine Ermutigung auch für diejenigen, die sich anderen gegenüber behaupten müssen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Fazit: Besser als gedacht! Absolut sehenswert, auch für diejenigen die keine Facebook-Fans sind!

Der Kinofilm Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln

Filmdauer: 105 Min.
Erscheinungsjahr: 2011
Besetzung: Owen Wilson (Rick), Jason Sudeikis (Fred), Jenna Fischer (Maggie), Christina Applegate (Grace), Joy Behar (Dr. Lucy), Alyssa Milano (Mandy), Stephen Merchant (Gary), J.B. Smoove (Flats), Richard Jenkins (Coakley), Alexandra Daddario (Paige), Vanessa Angel (Missy), Larry Joe Campbell (Hog Head), Megan Joy (Burger Girl), Nicky Whelan (Leigh)
Regie: Peter und Bobby Farrelly
Filmmusik: Jeff Toyne
FSK: 12 J.

Kein Film für zarte Gemüter, die überaus deftige Szenen ablehnen. Wer sich nicht allzu viel von diesem Film erwartet und es als gegeben hinnimmt, daß hier sämtliche Klischees bedient werden – angefangen von wahrer Liebe, die sämtlichen Versuchungen standhält, Männern die im fortgeschritteneren Alter ohnedies nur „von dem einen“ reden und es sowieso nicht mehr wirklich bringen, etc. – bis hin zu Polizei-Verfolgungsszenen, einem Irren (der zugegebenermaßen an diesem Film vermutlich das Witzigste war, eine Art modernes „Rumpelstilzchen“), werden hier alle möglichen und unmöglichen Szenen des American Way of Life auf die Schaufel genommen. Das sorgt immer wieder für Lacher, aber Tiefgang und neue Einsichten darf man sich davon nicht erwarten. Die Story in der Zusammenfassung: die beiden Freunde Rick (Owen Wilson) und Fred (Jason Sudeikis) bekommen von ihren langjährigen Ehegefährtinnen (Christina Applegate, bekannt als Kelly Bundy aus „Eine schrecklich nette Familie“ und Jenna Fischer) einen „Freibrief“ für 1 Woche, in der sie tun und lassen können, was sie möchten. Einfach aus der Überzeugung heraus, daß sie diese Chance sowieso nicht nützen werden. Danach folgen oben angeführte Szenen, und dies oftmals in unnötiger Länge. Zum Schluss werden die Überlängen noch deutlicher, wenn es um unnötig verkitschte Romantik geht. Fazit: für Fans von übertriebenen US-Filmen und übertriebenen Klischees sowie kitschigen Szenen geeignet, ansonsten kein Highlight.
(Alle Angaben ohne Gewähr)

James Bond 007 – Skyfall (Originaltitel: Skyfall; Übersetzung: Himmelssturz)

Filmdauer: 143 Min.
Erscheinungsjahr: 2012
Besetzung: Daniel Craig (James Bond, Agent „007“), Judi Dench (M), Ralph Fiennes (Gareth Mallory, M), Naomie Harris (Eve Moneypenny), Javier Bardem (Raoul Silva), Berenice Marlohe (Severine), Ben Whishaw (Q), Albert Finney (Kincaid), Rory Kinnear (Bill Tanner), Helen McCrory (Clair Dowar, Ministerin), Ola Rapace (Patrice), Nicholas Woodeson (Dr. Hall, Psychologe)
Regie: Sam Mendes
Filmmusik: Adele (Titelsong „Skyfall“), Thomas Newman
FSK: 12 J.

Da ist er also – der neue, „alte“ James Bond Agent 007-Film „Skyfall“. Vorab wurde schon eifrig Werbung gemacht, auch wurde darauf hingewiesen, dass dieser James Bond weichere Seiten an sich zeigt. Mittlerweile strömen die Menschen in die Kinos, um sich diesen Film nicht entgehen zu lassen….
Die Handlung: Geheimagent James Bond und seine Mitstreiterin Eve vom Geheimdienst MI6 begeben sich in die Türkei, um dort eine Festplatte mit Daten von Agenten zurück zu holen auf welcher sich sämtliche Identitäten von den Agenten befinden, die undercover in feindlichen terroristischen Organisationen agieren. Gleich zu Beginn gibt es tolle Szenen mit Verfolgungsjagden zu sehen – u.a. sehr temporeich mit Motorrädern über Dächer und durch Bazare. James Bond (Daniel Craig) kämpft auf dem Dach eines Zuges gegen seinen Widersacher und wird dabei unabsichtlich auf Befehl von M (Judi Dench) von Eve (Naomie Harris) „abgeschossen“, woraufhin dieser vom Dach des Zuges fällt, der sich in diesem Augenblick auf einer extrem hohen Brücke befindet. Ab diesem Zeitpunkt gilt Bond als tot, taucht jedoch einige Zeit später auf geheimnisvolle Weise gerettet an einem Traumstrand auf und sagt für eine Weile dem Geheimdienst Ade. In weiterer Folge kommt es zu einer Zerstörung des MI6-Hauptquartiers, der vorhersehbaren Rückkehr von James Bond in den Geheimdienst und Versuchen, den bösen Widersacher Raoul Silva (Javier Bardem) zu eliminieren und ihn daran zu hindern, die Geheimdienstleiterin M (Judi Dench, wieder einmal grandios) aus dem Weg zu räumen. Zwischendurch taucht eine geheimnisvolle Fremde namens Severine (Berenice Marlohe, hübsch – leider meist total überschminkt, vor allem in der Casino-Szene) auf. Das Finale findet in James’ sehr düsterem ehemaligem Elternhaus Skyfall im schottischen Hochland statt und wird hier nicht verraten.
Fazit: Action, Kämpfe und spektakuläre Stunts und Special Effects inklusive, wobei man einiges schon in ähnlicher Form gesehen haben dürfte (u.a. Hubschrauberszene aus „Apocalypse Now“, „Good morning Vietnam“). Eher dürftige und tw. künstlich konstruiert wirkende Handlung. Gute Pointen, die zwischendurch für Lacher und Auflockerung sorgen. Ralph Fiennes wirkt als Gareth Mallory überzeugend – ein wahrhaft guter Schauspieler! Nette Idee, daß Miss Moneypenny wieder auf der Bildfläche erscheint. Den Lobeshymnen über Javier Bardem als Raoul Silva kann ich mich nicht anschließen – er spielt einfach nur einen total Irren und das teilweise gar nicht einmal so überzeugend. Daniel Craig als James Bond kommt allmählich in die Jahre und sollte vielleicht doch etwas an seiner Mimik arbeiten – einfach nur regungslos in eine unbestimmte Ferne zu blicken und zwischendurch einmal zu weinen, wird es nicht bringen. Im Auge behalten kann man Ben Wishaw (als Q) – ein junger Schauspieler, der einiges an Potential vermuten lässt.
Wiederkehrende wenn auch gewinnträchtig anmutende Casino-Szenen ähnlich wie aus „Casino Royale“ bekannt, können in Zukunft ausgespart werden, bevor es allmählich langweilig wird. Insgesamt wird etwas zu sehr auf der „Psycho-Schiene“ gearbeitet. Bei James Bond darf man sich zu Recht Action, Spannung und Unterhaltung erwarten, das „Psycho-Klimbim“ muss nicht sein. Bleibt die Frage offen: ist „M“ (Judi Dench) die Mutter der Abteilung oder die Mutter von James und seinem Vielleicht-Bruder Raoul? ;-)
Auf weitere Verfilmungen, die mit Sicherheit folgen werden, darf man jedenfalls gespannt sein.
Insgesamt gute und in kommenden James Bond-Filmen etwas verbesserungswürdige Kino-Unterhaltung.
Mittlerweile auch auf DVD erhältlich.
(Alle Angaben ohne Gewähr)

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