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Bist du auch jemand der nicht zu Hause sitzen kann, und ständig unterwegs ist, auf Partys, Reise oder sonstigen Veranstaltungen? Auf brixn.at bieten wir dir sehr viele Möglichkeiten, deine Freizeit voll auszureizen, egal ob es sich um Sportveranstaltungen, Reiseveranstaltungen, Parties oder sonstige Events handelt, es ist für jeden etwas dabei - viel Spaß beim stöbern!!

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Retter in der Not

Wichtige Daten sind weg! Doch keine Panik, meist sind sie nicht unwiederbringlich verloren, sondern nur verschüttet. Recovery-Tools holen die versehentlich gelöschten Dateien zurück. Chip testet, welchem Programmen Sie im Notfall vertrauen können.

Tausende von Files erteilt jedes Jahr ein plötzliches Ende, wenn wir auf die (Entf)-Taste drücken. Häufig landet dabei fälschlicherweise der Ordner mit den Urlaubsfotos oder wichtigen Dokumenten im Papierkorb. Wird der geleert, sind die Daten futsch. Das gleiche gilt, wenn der Papierkorb so eingerichtet ist, dass er die Daten sofort automatisch löscht.
In solchen Fällen, und erst recht bei schwerwiegenderen Verlustarten, hilft nur noch eine Software, die sich auf Datenrettung spezialisiert hat. Ein x-beliebiges Programm sollten Sie aber nicht einsetzen, denn unter Umständen erweist sich die Rettungsaktion als knifflige Angelegenheit. Chip hat sieben Tools getestet, die verlorene Daten in einfachen bis schwierigen Rettungsszenarien wieder zurückholen sollen. Dabei haben wir uns auf deutschsprachige Programme beschränkt, die für jeden verständlich und ausserdem preisgünstig sind, sogar zwei Freeware Produkte finden sich darunter. Letztere und weitere Retter für Spezialfälle haben wir für Sie auf die Heft-CD/DVD gepackt.
Beginnen wir mit der einfachsten Testsituation. Sie haben eine Datei gelöscht, irgendwann den PÜapierkorb geleert, aber dann relativ zeitnah festgestellt, dass Sie die Datei noch brauchen. Für Datenrettungstools ist dieses Szenario ein Kinderspiel. Denn das Dateisystem hat das File nicht physisch vernichtet, sondern nur in seiner Dateitabelle markiert, dass es gelöscht ist, ihr Name, das Format und auf welchen Clustern die eigentlichen Daten liegen. Ein Rettungstool muss nichts anderes machen, als die Markierung „gelöscht“ aufzuheben, schon ist die Datei für Windows wieder sichtbar.
Kein Wunder, dass alle Rettungstools im Test diese Aufgabe sollten sie wiederherstellen und das haben alle zu hundert Prozent geschafft. In diesem einfachsten aller Fälle können Sie also getrost zu einer Freeware, wie Recuva oder PC Inspector File Recovery, aus unserem Rescue Paket greifen.

Verschwundene Dateien: Das KO, Kriterium für schlechte Datenretter
Anders sieht es aus, wenn die Dateien nicht einfach nur gelöscht, sondern „verschwunden“ sind. „Verschwunden“ bedeutet, das Dateisystem hat den entsprechenden Eintrag in seiner Tabelle überschrieben. Das ist die Regel, wenn der Löschvorgang länger zurückliegt oder die Hardware eine geringe Speicherkapazität aufweist, etwa auf USB Sticks oder Smart-Cards.
Bei verschwundenen Dateien müssen die Rettungs-Tools einen RAW-oder Tiefenscan beherrschen. Der dauert wesentlich länger, denn jetzt sucht das Programm eine Partition komplett ab, um verschwundene Files anhand typischer Merkmale zu erkennen. Dieses Szenario trennt das Testfeld. Weite hinten platzierte Tools wie Disk Doctors Undelete und O&O UnErase können keinen RAW Scan durchführen. Alle anderen spüren verschwundene Dateien problemlos wieder auf.
Auffällig sind aber die großen Zeitunterschiede beim RAW Scan. Windows Data Recovery von Stellar Phoenix braucht selbst auf einer kleinen NTFS-Partition von 5 Gbyte rund 50 Minuten für den Scan, unser Testsieger ToolStar File Recovery dagegen nur 2 Minuten. Eine Terabyte Platte zu durchsuchen, wird mit dem Produkt von Stellar Phoenix zu einem tagefüllenden Geduldspiel.
Dieses Manko gleicht Stellar Phoenix allerdings durch interessante Reparatur Funktionen aus. Bei korrupten Files kann der User die Größe neu definieren sowie den Header neu schreiben, um das passende Dateiformat zuzuweisen. Das klingt komplizierter als es ist, denn für bekannte Formate wie JPEG bringt die Software bereits entsprechende Profile mit.
Eine sinnvolle Funktion, da Sie bei verschwundenen Dateien damit rechnen müssen, dass ein nicht geringer Teil der Daten schon überschrieben ist. Das heisst, ohne die Nachbehandlung sind die wiederhergestellten Files nicht mehr brauchbar. Gerade auf kleinen Speichermedien wie USB Sticks ist das sogar die Regel.
Auf USB Sticks und Smart Cards hatte Get-Datas Recovery My Files im Test ein echtes Problem. Bei der Datenrettung gab die Software für jedes wiederhergestellte Bild dieselbe Dateigröße an, 1 MByte. Das ist natürlich falsch, die JPEG`s waren maximal 200 KByte groß.

Gelöschte Partitionen – Knifflige Aufgabe für die Recovery Tools
Steht mal wieder eine Generalüberholung des Systems an, ist die Löschgefahr besonders hoch. Denn die Hemmschwelle, gleich ganze Partitionen zu vernichten, sinkt beim Großreinemachen dramatisch.
Die Rettungstools stehen nun vor der Aufgabe, Dateien aus einer gelöschten Partition wiederherzustellen. Am einfachsten geht das über eine Funktion, die außerhalb von Laufwerken nach verschwundenen Dateien sucht. Das erledigt beispielsweise der PC Inspector auf Knopfdruck. Doch die einfache Methode funktioniert nur, wenn die gelöschte Partition noch nicht durch eine neue überdeckt wurde.
Ist das der Fall, müssen die Tools die gesamte Festplatte nach noch nicht überschriebenen Boot Sektoren gelöschter Partitionen scannen. Denn im Boot Sektor stecken alle wichtigen Infos über ddas ehemalige Dateisystem und die Dateitabelle.
Diese spezielle Disziplin beherrscht Disc Doctors Undelete am besten, das Tool stöberte auf unserem Testsystem fünf gelöschte Partitionen auf. Doch ohne RAW-Scan scheitert es an einer neu formatierten Partition. Deren Boot Sektor ist immer überschrieben und ihre Dateitabelle enthält im Gegensatz zu einer nur gelöschten Partition keine Informationen über verschwundene Dateien.
Hier arbeiten die Tools von GetData und Stellar Phoenix am effektivsten. Im Test spürten sie zwar nur vier gelöschte Partitionen auf, kamen aber in Kombination mit dem RAW Scan problemlos an alte Daten auf neu formatierten Partitionen heran.
Das Dateisystem NTFS stellt die Rettungsprogramme vor eine weitere Herausforderung, denn damit lassen sich Files auf Wunsch zusätzlich komprimieren und verschlüsseln. Die Rettungssoftware muss solche Dateien bei der Wiederherstellung auch als komprimiert und verschlüsselt markieren, sonst sind sie unbrauchbar.
Neben ToolStar gelingt es nur O&O UnErase, verschlüsselte Dateien zu rekonstruieren, alle anderen kommen gleich lediglich mit den komprimierten Files zurecht, der PC Inspector muss in beiden Fällen passen.
Was allen Testkandidaten fehlt, ist ein bootfähiges Rettungsmedium, um beim Absturz der Systempartition auf die Festplatte zugreifen zu können. Das Beste, was sie zu bieten haben, ist eine Portable Version, die von der Programm CD aus startet. Diese Portable Version sollten Sie einsetzen, wenn Sie auf der Systempartition nach gelöschten Dateien suchen. Damit vermeiden Sie eine unnötige Installation auf dem Laufwerk, das Sie scannen wollen.
Alle Tools laufen auch unter Vista, selbst der dafür gar nicht ausgelegte PC Inspector. Damit der reibungslos funktioniert, sollten Sie die User Account Control ausschalten. Das müssen Sie auch für Disc Doctors Undelete tun, obwohl es offiziell Vista unterstützt. Weiteres Ärgernis bei diesem Tool, es speichert gerettete Dateien nur im Root Verzeichnis einer Partition.
Abgesehen davon sorgen die getesteten Programme aber für einen reibungslosen Rettungsvorgang. Die meisten bringen sogar einen Assistenten mit, der selbst PC Laien durch komplexe Szenarien leitet. Am besten klappt das bei unserem Testsieger ToolStar. Da genügen ein paar Klicks, um sogar verschwundene, komprimierte und verschlüsselte Dateien von einer gelöschten Partition wiederherzustellen.

Quelle: Chip.de Heft-Ausgabe 8.2008

Monitore

Er ist die wichtigste Schnittstell zwischen Menschen und PC. Als 1938 der erste Computer eingeschaltet wurde, feierte der Monitor bereits seinen 83. Geburtstag. Und die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen.

Genau genommen sind es zwei Entwicklungslinien, die zu den heute gebräuchlichen Computer-Monitoren führten. Am Anfang der ersten Linie stand 1855 die Erfindung der Kathodenstrahlröhre durch den deutschen Wissenschaftler Heinrich Geißler. Er ist der Urvater des Röhrenmonitors. 33 Jahre später legte der österreichische Chemiker Friedrich Reinitzer mit der Entdeckung der Flüssigkristalle den Grundstein für die Entwicklung der LCD Technik. Während die Röhrentechnik bereits von Anfang an die Richtung Monitor weiterentwickelt wurde, begriff man die Flüssigkristalle für die nächsten 80 Jahre eher als chemisches Phänomen, ohne dabei an Anzeige oder Bildwiedergabe zu denken.
Häufig wird Karl Ferdinand Braun als Erfinder der Kathodenstrahlröhre bezeichnet. Richtig ist, dass er 1897 die erste Anwendung für die Röhre fand, das Oszilloskop. Auf diesem Gerät basierten alle folgenden Entwicklungen, etwa Fernseher oder Radarschirme. Im gleichen Jahr entdeckte Joseph John Thomson das Elektron, was die Entwicklung der Röhrentechnik stark beschleunigte. Die ersten CRT-Monitore (CRT, Cathode Ray Tube) sind für den Fernsehempfang entwickelt worden. Meilensteine waren die ersten Fernsehröhre von Wladimir Kosma Zworykin (1929), die erste vollelektronische Bildwiedergabe von Manfred von Ardenne (1930) und die Entwicklung der ersten reproduzierbaren Kathodenstrahlröhre durch. Allen B. Du Mont (1931).

Evolution, als die Monitore noch klein waren, waren sie Fernseher
Ende der Siebzigerjahre trennte sich die Entwicklung der Fernsehtechnik von der Monitortechnik für Computer. Nach dem Mono Display Adapter (MDA), der ein monochromes Bild mit einer Auflösung von 720×350 Pixel ermöglichte, stellte IBM 1981 den Color Graphics Adapter (CGA) vor, der schon vier Fareben mit einer Auflösung von 160×200 Bildpunkten darstellen konnte. Da Monitore zunächst in PC Gehäuse integriert oder mit proprietärer Technik angeschlossen waren, erschien der erste Vergleichstest von Monitoren in Chip relativ spät, nämlich in der Ausgabe 06/1984. Das absolute Highlight war damals der Taxan Vision, ein 14 Zoll Farbbildschirm mit einer Auflösung von 1000×1000 Bildpunkten und einer Bildwiederholfrequenz von 64 Hz. Das Gerät kostete damals 3.890 DM, was dem doppelten Monatseinkommen entsprach.
Sechs Jahre später empfahl Chip den NEC Multiscan 4D, der mit einer maximalen Auflösung von 1024×768 und einer Bildwiederholfequenz von 70 Hz auch heute noch für die Darstellung einer grafischen Benutzeroberfläche geeignet wäre. Der damalige Preis von 4300 DM wäre heute allerdings nicht mehr zu erzielen.
Um 2000 drängten endlich Flachbildschirme in den Consumermarkt. Nachdem in den späten Siebzigern die TFT Technik entwickelt und 1988 Sharp den ersten 14-Zoll TFT vorgestellt hatte, dauerte es noch gut zehn Jahre, bis die Fertigung erschwingliche Preise erlaubte.
Die Zukunft des Monitors ist flach und dreidimensional. CRT Geräte werden über kurz oder lang nur noch für Spezialanwendungen genutzt und sterben aus. 3D Monitore setzen sich durch. Vereinzelt gibt es schon Modelle, die mit oder ohne spezielle Brillen 3D Illusionen schaffen. Und bald wird das ohne Brille und von beliebigen Blickwinkeln aus möglich sein. Fast jeder große Monitorhersteller hat entsprechende Studien und Prototypen in der Schublade.

Quelle: Chip.de Heft-Ausgabe 8.2008

Dieser Schrott ist Gold wert

Längst schon ist die Entsorgung von Altgeräten ein Milliardenmarkt mit riesigen Problemen. Chip.de deckt Missstände beim Recycling auf und sagt Ihnen, wie Sie Ihre alten Geräte richtig entsorgen.

Wochenlang haben Sie sich mit einer einzigen Frage beschäftigt: Welchen PC soll ich kaufen? Jetzt ist er da. Nur die wichtigsten aller Punkte haben Sie vergessen. Wohin mit dem alten Computer? Ein Rätsel, vor dem jedes Jahr Tausende Bundesbürger stehen. Denn die Lebensdauer eines PC`s beträgt im Schnitt nur vier Jahre. Einfach wegschmeissen, das geht nicht. Alte PC`s sind Sondermüll! Oder je nach Perspektive wertvolle Rohstoffe für neue Produkte. Und das macht die Sache zum Milliardengeschäft – mit vielen Problemen.
Die gesetzliche Grundlage in Deutschland ist klar. Seit 2006 gilt das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten, kurz ElektroG. Es ist die deutsche Umsetzung europäischer Regelungen, die den Umgang mit Altgeräten festlegt. Sondermüll, zu dem auch PC`s und Monitore zählen, müssen die Hersteller auf eigene Kosten recyceln. Laut Zentralverband Elektrotechnik- undElektrotechnikindustrie e.V. (ZVEI) sind das Gesamtausgaben von 350 bis 500 Millionen Euro jährlich. Entsprechend groß sind die Mengen, die bei den kommunalen Sammelstellen landen. Allein 2006 waren es 750000 Tonnen giftiger E-Müll aus diversen Quellen. Jeder deutsche Privathaushalt entsorgt im Schnitt acht Kilogramm Elektroschrott pro Jahr.
Wie viel von den abgegebenen Geräten recycelt wird, ist unklar.Manche Geräte verschwinden ganz einfach und tauchen dann wieder in der Dritten Welt auf. Dort werden sie vielfach unter menschenwürdigen und gesundheitsgefährdenden Bedingungen zerlegt. Oft sind es Kinder, die diese Arbeit verrichten müssen. Sie leiden unter den Giftstoffen, die gerade in vielen Schrottgeräten schlummern. Inzwischen gibt es für Blei, Quecksilber und sechswertiges Chrom strenge Grenzwerte, doch was nützt das bei Alt-Computern?

Altgeräte, wohin mit dem Müll?
In Europa dürfen heute Unternehmen Elektronik verkaufen, die sich an die strengen Vorgaben der EU halten. In Deutschland ist die Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR) die zentrale Anlaufstelle. Ob Anmeldung und Genehmigung oder auch Koordination zwischen den Sammelstellen und Recyclinghöfen. Die gesamte Abwicklung findet über die EAR statt. Rund 10000 Hersteller sind dort registriert.
Aber auch den Verbraucher nimmt die EU in die Pflicht. Er kann nicht umhin, seinen gesamten Elektroschrott zu den kommunalen Sammelstellen zu bringen. Große Geräte kann man auch nach Anmeldung zu Sperrmüll stellen oder gegen Gebühr abholen lassen.
Wer seine Altgeräte in den Hausmüll schmeißt, muss mit Strafen rechnen. Angefangen von den harmlosen Verwarnungen über ein Bußgeld bis zum Strafverfahren ist alles drin, was die deutsche Rechtsprechung zu bieten hat. Zumindest theoretisch, denn die Rückverfolgung der Müllsünder ist kaum möglich. Kleingeräte, Energiesparlampen und Batterien landen deshalb regelmäßig im Restmüllcontainer.
Dem wäre nur mit schärferen Kontrollen zu einem besseren Bewusstsein im Umgang mit Elektroschrott beizukommen. Eine Lösung zeichnet sich bisher nicht ab, zumindest nicht aus politischen Lager. Dafür testen Unternehmen bereits Alternativen. Die Deutsche Post etwa versucht es mit Ihrem Konzept „Electroreturn“. Käufer von Kleingeräten erhalten eine portofreie Versandtasche. Damit können sie Ihre kaputten Kleingeräte zurückschicken. Das funktioniert aber nur, wenn die Hersteller mit der Post kooperieren. Vertragspartner seien bereits alle großen Mobilfunker, so Uwe Bensien, Pressesprecher bei der Deutschen Post. Auf dem Markt ist davon allerdings kaum etwas zu sehen.
Viele Geräte funktionieren bei der Abgabe noch einwandfrei. Statt den alten PC zu einer Sammelstelle zu bringen, kann so jeder sogar noch etwas Geld rausschlagen. Vielleicht lagert sogar ein Schatz in Ihrem Keller, denn Liebhaberstücke wie etwa seltene Konsolen oder Kult Rechner sind gefragt. In Online Auktionen bringen alte Computer oft noch gute Preise, besonders in Einzelteilen. Löschen Sie aber vorher alle Dateien restlos von Ihren Datenträgern wie Festplatten und USB-Sticks. Am besten mit einem Tool wie WD Clear, das es bei www.chip.de zum Download gibt. Eine Formatierung der Platte bringt nichts. Irgendwann jedoch landet jedes Gerät einmal auf dem Elektrofriedhof. Aber was alles zählt zu Elektroschrott? Schließlich sind in immer mehr Produkten elektronische Bestandteile zu finden. Gehört also ein Kuscheltier mit integriertem Sprachchip bereits zum Sondermüll?
In einem ähnlichen Fall versuchte die EAR genau dies zu erreichen. Mehr als drei Jahre stritten die Stiftung und adidas um einen Joggingschuh, der in der Sohle einen Elektrochip und einen Motor integriert hat. Erst im Februar dieses Jahres fällte das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein klares Urteil. Der Schuh ist ein Bekleidungsstück und kein Elektrogerät. Hätten die Richter anders entschieden, wäre adidas offiziell Elektrohersteller, und zum Recycling verpflichtet. Wenn Sie nicht sicher sind, was zur Sammelstelle gehört. Ist auf Ihrem Gerät eine durchgestrichene Mülltonne aufgedruckt, handelt es sich um Sondermüll.
Die Engpässe beim Verwerten von E-Müll liegen aber nicht beim Endverbraucher. So fühlen sich kleine Hersteller und Importeure durch die Regelung der EAR benachteiligt. Der Grundtenor, die hohen Recyclingkosten stünden nicht im Verhältnis zum Verkaufserlös – Ausnahmeregelungen gibt es nur vereinzelt per Härtefallantrag. Eine zusätzliche Belastung seien die bürokratischen Hürden bei der Recyclingregelung. Laut einer Studie der United Nations University (UNU) muss jeder Hersteller pro Jahr knapp 72 Berichte abliefern. Der Arbeitsaufwand beträgt pro Bericht bis zu acht Stunden.
Für Missmut sorgt auch die Koordination durch die EAR. Anhand eines Berechnungsalgorithmus verteilt sie containerweise Schrott, den die Verwerter recyceln müssen. Die kommunale Sammlung und Übergabe an verschiedene Verwerter ist eine logistische Katastrophe. Besser wäre, wenn eine Kommune fest mit einem Entsorger zusammenarbeitete, meint Dipl. Ing. Christian Hohaus vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik. Die Verteilung des Schrotts sei wie eine Lotterie, bei der die Verwerter nie wissen, wann sie was abholen sollen.
Eine weitere Hürde ist das Recycling selbst. Zunächst landen alle Komponenten wie Mainboards, Grafikkarten und CPUs im Schredder. Anschließend werden die Materialien getrennt, um irgendwann wieder in die Produktion neuer Geräte fließen zu können. All das verbraucht Energie, die man durch die Rezyklierung eigentlich sparen will.
Ein Recycling-Unternehmen muss außerdem darauf achten, dass es wirtschaftlich arbeitet. So ist das Aufbereiten von eher wertlosen Stoffen wie Plastik unattraktiv – es lässt sich damit kein Geld verdienen. Anders sieht es bei seltenen Werkstoffen wie Indium, Palladium oder Gold aus, allein der Preis für das seltene Indium ist in den letzten Jahren explodiert. Je höher die Rohstoffpreise sind, desto wertvoller ist auch das Recyclingmaterial, so Dietmar Mormann, Leiter der für Fujitsu Siemens verantwortlichen Recyclinganlage in Paderborn. Edelmetalle seien allerdings nur noch selten darunter. Pro Tonne fallen ein paar wenige hundert Gramm davon an.
Dass Recycling sinnvoll ist, zweifelt kaum jemand an. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Trotz Energieverbrauch reduziert das Verwerten den Abbau neuer Rohstoffe und verhindert, dass Giftstoffe der Altgeräte in den Boden und ins Wasser sickern.
Doch alle Recyclingkonzepte nützen nichts, wenn der Müll nicht eingesammelt wird. Allein 2005 sind in der EU 10,3 Millionen Tonnen E-Schrott angefallen, Tendenz steigend. Laut Greenpeace landen davon nur schlappe 25 Prozent in offiziellen Anlagen. Der Rest verstaubt in Kellern und in Garagen oder wird exportiert. Dabei ist die Ausfuhr von Schrott gesetzlich verboten.

Die Schrottmafia – illegale Exporte
Gesetze sind für die Schmuggler aber kein Hindernis. Die Altgeräte werden erst bei den Recyclinghöfen gewogen und registriert. Auf dem Weg dorthin ist es ein Kinderspiel den E-Schrott unbemerkt zu klauen oder auszuschlachten. In Deutschland nutzen findige Händler auch einen Paragraphen des ElektroG, der unnötiges Recyclen verhindern soll. Funktionsfähige Altgeräte dürfen laut §11 Abs. 1 wiederverwendet werden.
Theoretisch sinnvoll, aber Schmugglerbanden kennzeichnen defekte Geräte als „intakt“ und schleusen sie so etwa nach Afrika und China. Das Problem liegt in der fehlenden Überwachung, sagt Hohaus vom Fraunhofer Institut. Der Schrott werde über den Hamburger Hafen illegal verschifft. Und in den Entwicklungsländern müssen dann oft Kinder die Geräte unter gesundheits- und umweltschädlichen Bedingungen zerlegen. Viele der Kleinen leiden unter Ausschlägen, Atemproblemen und Vergiftungen.
Und auch wenn besonders ältere Produkte noch einen wesentlich gefährlicheren Chemiecocktail und massenweise Schwermetalle enthalten, sind Neugeräte nicht völlig harmlos. Einige Hersteller setzen noch heute mit Weichmachern durchsetztes PVC (Polyvinylchlorid) und andere schädliche Stoffe ein. Auch Mormann von der Fujitsu Siemens Recyclinganlage kennt diese Probleme. Obwohl wir nur wenige Fremdgeräte erhalten, müssen wir Proben von den Materialien nehmen. Manchmal finden wir verbotene Flammschutzmittel.
Kompliziert ist zudem der Umgang mit dem sich ständig wandelnden Elektromarkt. So floss bisher etwa das mit Blei verseuchte Glas der Röhrenmonitore in die Produktion neuer Bildschirme. Durch die LCD/TFT-Technik besteht aber kein Bedarf mehr an dem Material. Momentan geht das Glas etwa nach Indien. Dort wird das Blei-Glas zur Produktion von Fernsehern verwendet, noch! Das nächste Problem steht schon vor der Tür. LCD Bildschirme enthalten giftiges Quecksilber, und effektive Recyclinganlagen dafür gibt es noch nicht.
Ganz anders sieht es bei CD`s und DVD`s aus. Die Datenträger bestehen aus hochwertigem Polycarbonat, das man auch für Lebensmittelverpackungen sowie in der Auto- und Computerindustrie verwendet. Das Recycling ist kinderleicht. Mit geringem Aufwand könnten die Verwerter 99 Prozent wiedergewinnen. Aber, für die Scheiben gibt es keine Abgabepflicht.
Bleibt festzuhalten, die EU-Richtlinien haben positive Effekte. Weniger Giftstoffe in Neugeräten, weniger Schwermetalle, mehr Recycling. Die Probleme sind damit aber längst nicht gelöst. Denn noch mangelt es an einer konsequenten Umsetzung der Vorschriften, an effektiveren Kontrollen und besseren Technologien.

Quelle: Chip.de Heft-Ausgabe 8.2008

Fotobuch gratis für sie!

Digitale Fotos sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, sie halten die schönsten Augenblicke des Lebens fest. Damit sie nicht auf der Festplatte in Vergessenheit geraten, gestalten Sie doch einfach Ihr eigenes, kostenloses Fotobuch.
Das gibts nur in Chip, myphotobook stellt Ihnen einen 15 Euro Gutschein für ein kostenloses Fotobuch zur Verfügung. Einfach die Software auf www.myphotobook.de runterladen oder das Programm (für PC oder Mac)von der Heft CD installieren, den Gutscheincode bei der Bestellung eingeben, und das kostenlose Fotobuch ist unterwegs. Wie Sie die Photobook Software optimal nutzen, zeigt Ihnen dieser Workshop in sieben Schritten.

1:Software starten
Nachdem Sie die myphotobook-Software gestartet haben, wählen Sie die Option „neues Fotobuch“ aus. Die Software öffnet sich nun bildschirmfüllend, und Sie haben Zugriff auf den kompletten Arbeitsbereich. Die Möglichkeiten zur Gestaltung Ihres Fotobuchs sind nahezu unbegrenzt, und die Software ist sehr einfach und intuitiv zu bedienen.

2:Bucharten und Bindung wählen
Legen Sie unten zunächst das Format, die Bindung und die Umschlagart Ihres Fotobuches fest. Letzteres können Sie in „matt“ oder „glänzend“ wählen. Je nach Format stehen Ihnen dann 12 bis 250 Seiten zur Verfügung. Falls Sie sich noch nicht sicher sind, wie umfangreich Ihr Fotobuch werden soll, können Sie das Format auch später noch ändern. Die Software passt Ihre Bilder und Texte automatisch an das gewählte Format an.

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Wählen Sie das Layout mit der gewünschten Bilderanzahl aus und übernehmen Sie es mit einem einfachen Klick. Neben den vordefinierten Layouts können Sie auch eigene Vorlagen gestalten, speichern und auf andere Seiten anwenden.

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Seiten individuell gestalten
Gestalten Sie Ihr Fotobuch ganz nach Belieben. Nutzen Sie die freie Positionierbarkeit der Rahmen und die Transparenz- und Schwarz-Weiß-Effekte für Collagen. Ändern Sie die Hintergrundfarbe der Seiten, um Ihre Bilder noch effektvoller in Szene zu setzen. Wenn Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen wollen, sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt.

Bildtexte einfügen
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Haben Sie Ihr Fotobuch fertiggestellt, können Sie es via Internet zu myphotobook.de übertragen oder auch auf CD verschicken. Den Gutscheincode im Wert von 15 Euro geben Sie bei der Bestellung in das vordefinierte Feld ein.
Wenige Tage nach der Bestellung erhalten Sie Ihr persönliches Fotobuch direkt nach Hause geliefert.

myphotobook Gutscheincode:CH15EM (Der Gutschein ist einmalig von Neukunden bis 31.08.2008 einlösbar und nicht in bar auszahlbar)

Quelle: Chip.de Heft-Ausgabe 8.2008

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