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Der berühmte und bekannte kanadische Pop-Barde und Dichter Leonard Cohen tritt am 26.8.2009 live am Festivalgelände in Wiesen im Burgenland auf. Leonard Cohen kam erst spät zur Musik, nachdem er zuvor als erfolgreicher Schriftsteller tätig war. 1967 trat er dann erstmalig beim Newport Folk Festival als Musiker auf. Der Erfolg gab ihm Recht und es folgten viele ausverkaufte Konzerte. Sein Ruf als singender Poet mit einschmeichelnder und beruhigender Stimme sowie tiefgehenden Songtexten eilte ihm voran und er prägte die 60ere und 70er Jahre wie kein anderer. Die gefühlvollen Songs stehen für einen damals revolutionären neuen Lebensstil mit viel Gefühl, Mitgefühl und schmerzvoll-schöner Melancholie. Bestens bekannt sind über alle Grenzen hinweg seine Hits wie z.B. “Suzanne”, “Lover, Lover, Lover” und “So long Marianne”, etc.! Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt er durch die Aufnahme in de Rock’n’Roll Hall of Fame in New York. Insgesamt veröffentlichte er bisher in seiner beispiellosen Karriere mehr als 15 Alben und 12 Gedicht- und Prosabände. 1996 zog Leonard Cohen sich in ein buddhistisches Kloster zurück, in dem er Zen-Meditation betrieb und Mönch wurde. Er pausierte insgesamt 15 Jahre und trat im Vorjahr zum ersten Mal begleitet von den euphorischen Jubelrufen seiner Fans wieder auf. Nicht nur in zärtlichen Stunden hört man seine Balladen immer wieder gerne und Leonard Cohen hat bereits auch unter den ganz Jungen eine grosse Fangemeinde gefunden. Mit regem Zustrom zu seinem Konzert darf also gerechnet werden und hier heisst es: schnell sein, um ein Ticket zu ergattern! Absolut hörenswert!
Mehr zu Leonard Cohen in Wiesen
Am Dienstag, den 18.8.2009, findet um 21.00 h in der Hofkirche Innsbruck, Universitätsstrasse 2, ein Abend mit Hofmusik der Kapellen von Kaiser Maximilian I. über Leopold I. bis Ferdinand III. statt. Im eindrucksvollen und passenden Rahmen der Hofkirche von Kaiser Maximilian I. mit ihren unzähligen Bronzefiguren werden die Werke von Paul Hofhaimer (ehemals Organist; Renaissanceorgel von Jörg Ebert), Dario Castello, Niccolo Corradini, Lodovico Viadana, William Young und Giovanni Paolo Pandolfi Mealli (Gambe und Violine), Giovanni Legrenzi, Valentini und Bertali (elegante italienische Musik, Barock) usw. dargeboten. Besonders hörenswert sind im Speziellen die Sonaten von Viadana und Corradini in ihrer Doppelchörigkeit und getrennter Aufstellung, welche eine Raumwirkung von Vorbild und Echo erzielen. Die Habsburger hatten über lange Epochen hinweg ihre eigenen Musiker, die gleichzeitig neben den alltäglichen Pflichten in der Kirche und an der Tafel Superstars der damaligen Zeit waren und sich in Selbstdarstellung übten. Die Innsbrucker Hofkapelle war über alle Grenzen hinaus bekannt und wurde später dann von der Wiener Hofkapelle abgelöst. Lassen Sie sich vom Klang früherer Jahrhunderte in die Welt der Habsburger entführen und geniessen Sie einen Abend bei kaiserlichen Klängen mit Entspannung und innerer Einkehr.